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Das gilt aktuell im Kanton Zürich

Gelingt es uns, das Coronavirus in Schach zu halten? Mit diesem Artikel behalten Sie die Übersicht über die Lage und die Regeln in Zürich.

Timo Grossenbacher
Wird ständig aktualisiert
Im Kanton Zürich gab es in den letzten sieben Tagen 2265 Neuinfektionen (-7 Prozent im Vergleich zur Vorwoche). Zum Vergleich: Schweizweit wachsen die bestätigten Fälle langsamer (-12 Prozent im Vergleich zur Vorwoche). Die 14-Tage-Inzidenz im Kanton beträgt somit 305 Neuinfektionen auf 100'000 Einwohner (Gesamtschweiz: 283).
Gemäss letztem Stand wurden bisher 227'655 Impfdosen gespritzt (14,8 Dosen auf 100 Personen, Schweiz: 18,6). Bisher vollständig geimpft sind im Kanton rund 6 von 100 Personen (Schweiz: 7 von 100).
Aktuell befinden sich 208 Personen in Spitalpflege, davon werden 39 künstlich beatmet. Seit dem Ausbruch des Coronavirus sind im Kanton 1353 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben.
Zuletzt aktualisiert am 7.4.2021, 22:00

Aktuell gelten folgende Regeln:

An seinen Sitzungen vom 24. Februar und 19. März hat der Bundesrat die schweizweit einheitlichen «Basismassnahmen» teilweise gelockert. Wichtig: Die Kantone können strengere Massnahmen beschliessen (siehe unten). Bis auf weiteres gilt schweizweit folgendes:

  • Öffentliche Veranstaltungen sind verboten.
    • Ausgenommen sind religiöse Feiern (bis maximal 50 Personen), Beerdigungen im engen Kreis, Versammlungen von Legislativen und politische Kundgebungen.
  • Im Freundes- und Familienkreis dürfen sich ab dem 22. März wieder bis zu 10 Personen treffen, Kinder eingeschlossen. Bis dahin gilt eine Obergrenze von 5 Personen.
  • Im öffentlichen Raum dürfen sich bis zu 15 Personen treffen.
  • Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen ist verboten.
  • Der Betrieb von Gastronomiebetrieben ist verboten.
    • Eine Ausnahme bildet die Versorgung von Berufstätigen im Ausseneinsatz.
    • Takeaway-Angebote und Lieferdienste können bis um 23 Uhr offen bleiben.
  • Sämtliche Sportbetriebe drinnen bleiben geschlossen. Draussen gilt:
    • Bei sportlichen Aktivitäten draussen sind bis zu 15 Personen erlaubt. Unser Artikel gibt eine Übersicht, was drinliegt und was nicht.
    • Ebenfalls zugänglich sind Sportanlagen im Freien wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien – mit Maske oder Abstand sowie begrenzter Kapazität.
    • Kontaktsport ist drinnen sowie draussen verboten, Ausnahmen bilden Wettkämpfe, Trainings und Proben von unter 20-Jährigen (bis und mit Jahrgang 2001) ohne Publikum und Spiele im Profi-Bereich.
  • Kultur: Anlässe mit Publikum sind weiterhin verboten.
    • Kulturelle Aktivitäten von unter 20-jährigen Kindern und Jugendlichen sind möglich.
  • Es gilt eine Home-Office-Pflicht, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist.
    • Ansonsten gilt in Innenräumen einschliesslich Fahrzeugen eine Maskenpflicht, wenn sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält.
  • Es gilt für alle öffentlich zugänglichen Innenräume sowie für alle Zugangsbereiche des öffentlichen Verkehrs schweizweit eine Maskenpflicht, also zum Beispiel in Bahnhöfen, Flughäfen oder an Bus- und Tramhaltestellen.
    • Dies gilt auch draussen, zum Beispiel in belebten Fussgängerzonen, und im öffentlichen Raum, falls der Abstand nicht eingehalten werden kann.
    • Ebenfalls eine Maskenpflicht gilt in Schulen ab Sekundarstufe II.
    • Auch drinnen an der Arbeit müssen Masken getragen werden.
  • Das Singen ist ausschliesslich im Familienkreis, in obligatorischen Schulen und in Kinder- und Jugendchören gestattet.
  • In Skigebieten gelten grundsätzlich folgende Regeln:
    • In allen geschlossenen Transportmitteln, also z.B. in Zügen, Kabinen und Gondeln dürfen nur zwei Drittel der Plätze besetzt werden. Das gilt für Sitzplätze und Stehplätze.
    • Auf allen Bahnen, auch auf Ski- und Sesselliften, gilt eine Maskenpflicht. Beim Anstehen muss Maske getragen und der Abstand eingehalten werden.
    • Kantone dürfen die Öffnung von Skigebieten nur erlauben, wenn es die epidemiologische Lage zulässt und es genügend Kapazitäten bezüglich Tests, Contract Tracing und Spitälern gibt.
  • Personen in 10-tägiger Kontaktquarantäne können ab dem 7. Tag nach Vorweisen eines negativen Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests dieselbe beenden.
    • Bis zum Ende der eigentlichen 10-tägigen Quarantäne muss die betroffene Person jedoch ausserhalb der eigenen Wohnung oder Unterkunft jederzeit eine Maske tragen und gegenüber anderen Personen 1.5 Meter Abstand einhalten.
  • Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss in Quarantäne. Es gelten Ausnahmen für Grenzregionen. Eine Übersicht finden Sie hier.
    • Risikogebiete sind als solche definiert, deren Inzidenz um mehr als 60 höher ist als die Inzidenz der Schweiz.
    • Bei der Einreise aus Risikogebieten oder wenn die Einreise per Flugzeug geschieht, muss ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden. Es sind auch Antigen-Schnelltests zugelassen. Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.
    • Die 10-tägige Reisequarantäne kann bei negativem Antigen-Schnelltest oder PCR-Test ab dem 7. Tag abgebrochen werden.
  • Alle Einreisenden, auch aus Staaten ohne erhöhtem Ansteckungsrisiko, müssen ihre Kontaktdaten angeben, falls sie per Flugzeug, Schiff, Bus oder Zug einreisen.
  • Sämtliche Hochschulen müssen auf Präsenzunterricht verzichten.
  • Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie werden explizit als Straftatbestände aufgeführt und können teilweise mit Ordnungsbussen bestraft werden. Lesen Sie dazu auch unsere Erläuterungen.
    • Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken.
Zuletzt aktualisiert am 7.4.2021, 17:15

Der Kanton Zürich hat darüber hinaus folgende Massnahmen in Kraft gesetzt:

  • Im Gegensatz zu den schweizweiten Regelungen des Bundesrates müssen Take-Away-Betriebe im Kanton bereits um 22 Uhr schliessen.
  • Verkaufsläden müssen sich an die kantonale Sperrstunde von 22.00 bis 06.00 halten.
  • Menschenansammlungen bei politischen Kundgebungen dürfen ab 1. März höchstens 15 Personen umfassen.
  • Verboten sind Darbietungen oder Installationen, welche Menschenansammlungen im öffentlichen Raum verursachen.
  • Es gilt ein allgemeines Verbot von Prostitution.
  • In der Volksschule gilt eine Maskentragpflicht für alle erwachsenen Personen, auch im Unterricht.
    • Der Unterricht in den Mittelschulen findet wieder in Ganzklassen statt. Wie die Berufsschulen, die privaten Bildungsinstitutionen und die Schulen für die Berufsvorbereitungsjahre können die Gymnasien weiterhin für eine begrenzte Zeit gewisse Einschränkungen des Präsenzunterrichts vornehmen, falls es die pandemische Situation erfordert.
    • Auf allen Stufen der Volksschule können die freiwilligen Angebote wieder klassenübergreifend und im Präsenzunterricht durchgeführt werden. Ebenfalls wieder zulässig sind Musikunterricht und musikalische Aktivitäten. Insbesondere darf auch wieder in klassenübergreifenden Gruppen gesungen und musiziert werden.
    • Obligatorische Lager sowie weitere Anlässe mit einer oder mehreren Übernachtungen dürfen bis auf weiteres nicht durchgeführt werden.
Zuletzt aktualisiert am 15.3.2021, 16:30

Tägliche bestätigte Neuinfektionen in Zürich

Durchschnitt der letzten 7 Tage
7.413.317.224.131.127.1213.1120.1026.92.99.816.722.629.55.511.418.304258501,2751,700234

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